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Lexikon · Ideen und Glauben

Buddhismus in China

中国佛教Zhōngguó FójiàoSeit dem 1. Jh. n. Chr.

Der Glaube, der um das 1. Jahrhundert n. Chr. aus Indien kam und Chinas Tempel, Höhlenkunst, Feste und Alltagssprache prägte.

Der Buddhismus kam aus Indien über Zentralasien nach China, vermutlich im 1. Jahrhundert n. Chr. Der Überlieferung nach träumte ein Han-Kaiser von einer goldenen Gestalt und schickte Gesandte nach Westen, die mit zwei indischen Mönchen und Schriften auf einem weißen Pferd zurückkehrten; der Tempel des Weißen Pferdes in Luoyang gilt als erster buddhistischer Tempel Chinas. In den folgenden Jahrhunderten übersetzten Mönche Tausende Texte, Pilger wie Xuanzang wanderten nach Indien, um weitere zu holen, und Herrscher stifteten gewaltige Höhlentempel in Mogao, Yungang und Longmen. Daraus wuchsen eigene chinesische Schulen, vor allem der Chan, den die Überlieferung auf den indischen Mönch Bodhidharma in Shaolin zurückführt und der in Japan zum Zen wurde. Neben Konfuzianismus und Daoismus prägte er die chinesische Kultur, und in fast jedem Tempel sieht man heute dasselbe Muster: Himmelskönige am Tor, einen lachenden Maitreya, eine Haupthalle mit Buddhas und die barmherzige Guanyin.

Auch bekannt als: Chinese Buddhism · Han Buddhism

Stone archway at the entrance to White Horse Temple
Stone archway at the entrance to White Horse TempleFoto: Randy Rambo · CC BY 3.0

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Quellen

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