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Lexikon · Personen

Yijing (Mönch)

义净Yìjìng635–713

Ein Tang-Mönch und Übersetzer, der über Südostasien nach Indien segelte und die maritime buddhistische Welt des 7. Jahrhunderts beschrieb.

Yijing (635–713) war ein buddhistischer Mönch, Reisender und Übersetzer der Tang-Zeit. 671 verließ er Guangzhou auf dem Seeweg, reiste über Srivijaya auf Sumatra nach Indien und studierte etwa zehn Jahre in Nalanda. Nach rund vierundzwanzig Jahren im Ausland kehrte er 695 mit Hunderten Sanskrit-Werken zurück – zunächst nicht nach Chang’an, sondern nach Luoyang, wo Kaiserin Wu Zetian ihn empfing. Er leitete Übersetzungsteams in Luoyang und später in Chang’an. Ab 706 arbeitete er im Jianfu-Tempel in Chang’an, in dessen Anlage bald darauf die Kleine Wildganspagode errichtet wurde. Seine Schriften bewahren genaue Beobachtungen zum Klosterleben und zu den Seewegen zwischen China, Südostasien und Indien.

Auch bekannt als: I-Tsing

The Tang-dynasty Small Wild Goose Pagoda rising above the Xi'an Museum grounds
The Tang-dynasty Small Wild Goose Pagoda rising above the Xi'an Museum groundsFoto: Gary Todd from Xinzheng, China · CC0

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Quellen

Mit diesen Quellen abgeglichen am 2026-10-09

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